CDU/Grüne müssen Schuldenabbau angehen

CDU/Grüne müssen Schuldenabbau angehen

Die Verschuldung der Stadt Meerbusch ist in den letzten Jahren stark gestiegen und hat aktuell einen Stand von 130 Mio EUR. Darauf hat die UWG immer wieder hingewiesen, zuletzt im Wahlkampf.
Die Wählergemeinschaft begrüßt deshalb die Absicht von CDU und Grünen, bis 2020 einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen zu wollen. Die unabhängigen Finanzexperten Lothar Keiser und Andreas Brauer, die beide in der interfraktionellen Arbeitsgruppe mit gearbeitet haben, freuen sich über den eingeschlagenen Weg zur Haushaltssanierung. „Auch wenn 2020 bereits interfraktionell als Ziel für einen ausgeglichenen Haushalt beschlossen war, ist es umso wichtiger, dass CDU und Grüne dieses Ziel jetzt angehen,“ so der Buedericher Unternehmensberater Lothar Keiser. Keiser sorgt sich insbesondere um den hohen Stand der Kassenkredite von rund 30 Mio Euro, die mit einem überzogenen Girokonto vergleichbar sind.
Mit einem ausgeglichenen Haushalt 2020 sind noch keine Schulden getilgt. Die UWG wird sich daher weiter aktiv mit Vorschlägen zum Schuldenabbau einbringen. „Die Zeit der extremen Niedrigzinsen muss man zur Schuldentilgung oder für Umschuldungen nutzen,“ ergänzt Andreas Brauer.
Die beiden UWG-Mitglieder sprechen sich für die Fortsetzung interfraktioneller Sanierungsgespraeche aus. In den letzten Jahren wurden bereits einige Maßnahmen zur Haushaltssanierung im Arbeitskreis beschlossen und umgesetzt, z.B. Die Erhöhung der Gewerbesteuer und eine pauschale Kürzung von Aufwandsposten.

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